Wurzelspitzenresektion
Der Versuch, einen entzündeten Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen.
Zu einer Entzündung an der Wurzelspitze eines Zahnes kommt es im Laufe des Lebens bei vielen Menschen. Sie kann Schmerzen verursachen, sich vereitern oder eine Fistel bilden – manchmal bleibt sie auch lange unbemerkt.
Untersuchung und Diagnose
Am Anfang steht die gründliche zahnärztliche Untersuchung, gefolgt von Röntgenaufnahmen. Sie zeigen die Ausdehnung der Entzündung im Kieferknochen und ihre Lage zu benachbarten anatomischen Strukturen.
Der Eingriff
In aller Regel genügt eine örtliche Betäubung. Der Knochen über der Wurzelspitze wird freigelegt, die Wurzelspitze abgetragen und das entzündete Gewebe entfernt. Anschließend wird die Wurzel dicht verschlossen.
Auf Wunsch ist der Eingriff auch im Dämmerschlaf möglich; die Kosten dafür liegen bei 110 € und werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Warum sich der Aufwand lohnt
Die Wurzelspitzenresektion kann in vielen Fällen einen Zahn erhalten, der sonst hätte gezogen werden müssen. Der eigene Zahn bleibt im Kiefer – mit seiner Wurzel, seinem Knochenkontakt und seiner natürlichen Belastbarkeit.
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Im Beratungsgespräch klären wir Befund, Alternativen und Kosten – bevor Sie sich entscheiden. Telefon 0521 60444 oder info@mkg-bielefeld.de