Weisheitszahnentfernung
Wenn im Kiefer der Platz fehlt, machen Weisheitszähne Probleme. Wann eine Entfernung sinnvoll ist – und wie sie abläuft.
Weisheitszähne brechen meist zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr durch. Häufig fehlt im Kiefer der Platz dafür: Die Zähne bleiben vollständig im Knochen eingelagert, brechen nur teilweise durch oder wachsen in verlagerter Position.
Mögliche Beschwerden
Besonders teilweise durchgebrochene Weisheitszähne sind anfällig für Entzündungen bis hin zur Abszessbildung – die Zahnhälfte unter der Schleimhaut lässt sich nicht sauber reinigen. Weitere Folgen können sein:
- Zystenbildung um den verlagerten Zahn
- Schäden an den benachbarten Zähnen
- Verschiebung ganzer Zahnreihen
- Auswirkungen auf Allgemeinerkrankungen, etwa bei Herzproblemen oder rheumatischen Leiden
Diagnostik
Ein Panoramabild zeigt uns die genaue Lage der Zähne und ihre Beziehung zu Nachbarstrukturen – etwa zum Unterkiefernerv oder zur Kieferhöhle. In komplexen Fällen ergänzen wir die Planung durch eine 3D-Aufnahme (DVT).
Der Eingriff
Die Entfernung erfolgt in den meisten Fällen ambulant unter örtlicher Betäubung. Wer möchte, entscheidet sich für eine Schlafnarkose oder eine Vollnarkose.
Kosten der Narkose
- Örtliche Betäubung
- Kassenleistung
- Analgosedierung (Dämmerschlaf)
- 110 €
- Vollnarkose
- 370 €
Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist die Vollnarkose eine Kassenleistung. Darüber hinaus übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen Narkoseleistungen nur in Ausnahmefällen – wir informieren Sie vorab.
Nach dem Eingriff
Wie Sie die ersten Tage gut überstehen – Kühlen, Ernährung, Sport, Alarmsignale – lesen Sie unter Nach der Behandlung.
Sie haben Fragen?
Im Beratungsgespräch klären wir Befund, Alternativen und Kosten – bevor Sie sich entscheiden. Telefon 0521 60444 oder info@mkg-bielefeld.de